Die besten Lösungen – Wohnungen und Häuser am Butterberg

Was gibt es zu beachten beim Thema Wohnungen und Häuser am Butterberg? In Ochsenwerder sprechen Bürgerinnen und Politiker über mögliche Lösungen. Das Gebiet soll bebaut werden. Bislang befinden sich am Butterberg Felder und Natur. Ziel ist folglich, Wohnungen und Häuser möglichst umweltfreundlich zu bauen. Und somit etwas Gutes für die Natur zu tun. Gleichzeitig ändert sich alles durch Corona. Somit gilt es die bisherigen Pläne zu überdenken. Lesen Sie hier die besten Vorschläge für den Butterberg.

Nachhaltigkeit lautet dabei das Zauberwort. Schon seit Jahren setzen Parteien und Firmen immer mehr darauf. Früher interessierte Nachhaltigkeit dagegen kaum jemanden. Wieso ist Thema inzwischen so unglaublich wichtig für Ochsenwerder?

Erstens erleben Menschen inzwischen, was der Wandel des Klimas wirklich bedeutet. Schauen wir nach Asien. Dort kann man in manchen Städten kaum mehr atmen. Auch in Hamburg fällt immer weniger Regen. Und die Sommer werden immer wärmer. Das ist wiederum nicht gut für Pflanzen. Und ebenso für Tiere. Sie verlieren ihren Lebensraum in Ochsenwerder.

Wohnungen am Butterberg
Wohnungen am Butterberg, Quelle siehe hier

Zweitens setzen sich junge Menschen für Nachhaltigkeit ein. Sie erleben, wie ihre Eltern und Großeltern Natur und Klima zerstören. So möchten sie jedoch nicht weitermachen. Daher fordern sie sofort zu handeln. Und nicht erst in zwanzig Jahren. Denn dann ist es für den Butterberg oder andere Stadtteile vielleicht schon zu spät.

Alle großen Parteien setzen sich inzwischen für Nachhaltigkeit ein. Die CDU hat schon im Jahr 2015 wichtige Beschlüsse hierzu getroffen.

Nachhaltigkeit bedeutet, heute schon an Morgen zu denken!

Julia Klöckner, CDU

Ebenso verfolgen SPD und Grüne eine Politik der Nachhaltigkeit. Die SPD setzt Klimaschutz im Hamburger Bezirk Eimbüttel ganz oben auf die Agenda. Zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung soll ein konkreter Klimafahrplan erstellt werden. Somit ist das Thema für alle Neubauten in Hamburg extrem wichtig. Wie kann folglich Nachhaltigkeit für Wohnungen und Häusern am Butterberg konkret umgesetzt werden? Dabei ist die Politik gefragt. Im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern.

Ausgleichsflächen sind ein erster Schritt für Neubauten am Butterberg

Die Bebauung des Butterbergs in Hamburg soll an anderer Stelle ausgeglichen werden. Somit wird an einer Stelle Natur zerstört. Doch andererseits wird an anderer Stelle neue Natur geschaffen. Das ist die Idee hinter den Ausgleichsflächen. Die Politik hat für das Baugebiet in Ochsenwerder genau das vorgegeben. Derzeit suchen die Beteiligten Flächen hierzu. Wenn überhaupt Flächen gefunden werden, ist mit dem möglichen Investor zu regeln, dass er sämtliche Kosten übernimmt. Diese Zusagen müssen abgesichert werden, so dass auch im Falle einer Insolvenz des Investors die Steuerzahler:innen nicht draufzahlen müssen.

Dieser Ausgleich ist ein erster Schritt. Doch er genügt nicht. Die Nachteile für Klima und Natur sind vollständig auszugleichen. Erst dann kann man wirklich von Nachhaltigkeit am Butterberg sprechen. Welche Vorschläge gibt es für Ochsenwerder? Lesen Sie hier die besten Möglichkeiten.

Vorschlag eins: Siegel für nachhaltiges Bauen am Butterberg

Das Siegel hilft Klima und Natur. Expertinnen und Experten entwickelten geeignete Kriterien. Es gibt verschiedene Siegel. Für den Butterberg eignet sich eines davon jedoch ganz besonders. Nämlich das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Platin.

Vorschlag eins lautet somit: Alle Häuser und Wohnungen am Butterberg erfüllen das Platin Siegel des DGNB. Diese Vorgabe wird in den Bebauungsplan aufgenommen. Oder an anderer Stelle rechtlich vorgegeben.

Vorschlag zwei: Alle Häuser und Wohnungen am Butterberg erfüllen den KfW Standard 40 Plus

Wieviel Energie darf eine Immobilie benötigen? Wieviel Gas oder Strom wird einerseits zum Heizen benötigt? Anderseits für Warmwasser? Stammen Strom oder Gas aus nachhaltigen Quellen? Zum Beispiel von Solarzellen auf den Dächern? Diese Fragen regelt der Energiestandard für Neubauten.

Zwar gibt es Mindestwerte zum Energiebedarf. Sie sind vorgeschrieben. Zum Beispiel in der Energiesparverordnung. Doch diese Mindestwerte sind zu gering. Moderne Häuser übertreffen die Vorgaben beim Weitem. Das ist gut für das Klima. Je höher der Standard desto besser für die Umwelt. Möglich ist ein Standard als Passivhaus. Dieser wäre sehr weitgehend. Doch auch ein KfW 40 Plus Standard ist bereits sehr sinnvoll.

Vorschlag zwei lautet daher: Der KfW Standard 40 Plus wird für alle Wohnungen und Häuser am Butterberg vorgeschrieben. Somit benötigen Eigenheime wenig Energie. Die Energie der Sonne wird bestmöglich genutzt.

Vorschlag drei: Regenwasser für alle Toiletten am Butterberg in Ochsenwerder

Wasser ist wertvoll. Auch am Butterberg. Darüber hinaus auf der ganzen Welt. Viele Länder haben zu wenig Wasser. Kinder verdursten. Landschaften veröden. Und gleichzeitig verschwenden wir in Deutschland unser Wasser in Toiletten. Wertvolles Trinkwasser. Das macht jedoch keinen Sinn. Denn für Toiletten genügt Regenwasser völlig.

Vorschlag drei mit anderen Worten: Alle Toiletten am Butterberg nutzen Regenwasser. Hierfür wird Regenwasser aufgefangen. Und anschließend zum Spülen genutzt. Trinkwasser darf am Butterberg ausschließlich für den Wasserhahn verwendet werden. Diese Vorgaben werden im Bebauungsplan vorgegeben. Oder an anderer Stelle. Jedenfalls gelten sie verbindlich für alle Wohnungen und Häuser am Butterberg.

Vorschlag vier: Der Butterberg wird ein autofreies Wohngebiet

Die meisten Autos fahren mit Benzin. Dadurch gelangen viele Schadstoffe in die Umwelt. Für Kinder sind Autos gefährlich. Oft können junge Menschen die Geschwindigkeit nicht einschätzen. Autos benötigen außerdem Straßen. Hierdurch muss wertvoller Boden versiegelt werden.

Es spricht viel dafür, Autos am Butterberg zu verbieten. Für mehr Grün im Wohngebiet Butterberg. Und für weniger Abgase. Bewohnerinnen und Bewohner stellen ihre Autos in einem Parkhaus oder auf Parkplätzen ab. Dieses steht am Eingang der Siedlung. Innerhalb der Siedlung fahren alle mit dem Rad oder gehen zu Fuß. Für ältere Bewohnerinnen und Bewohner werden Elektroautos erlaubt. Kostenlose Lastenfahrräder eignen sich hervorragend für schwere Einkäufe. Auch für junge Familien.

Ganze Inseln in Deutschland kommen ohne Autos aus. Wie zum Beispiel Spiekeroog. Selbst in der Innenstadt in Hamburg werden Autos zunehmend verboten. Wozu soll man am Butterberg viele Straßen und einzelne Parkplätze bauen? Das wäre nicht gut für die Umwelt.

Somit lautet Vorschlag vier: Am Butterberg fährt man mit dem Rad oder läuft zu Fuß. Es gibt ein Parkhaus für alle Bewohnerinnen und Bewohner. Parkplätze, Einfahrten und Straßen innerhalb des Wohngebiets sind nicht erlaubt. Der Butterberg ist folglich autofrei.

Vorschlag fünf: Ausschließlich regenerative Energien für Wohnungen und Häuser am Butterberg

Jedes Eigenheim benötigt Strom. Besonders umweltfreundlich ist Solarstrom. Dafür nutzt man Solarzellen. Diese gewinnen Strom aus der Sonne. Neben Strom benötigt man auch Wärme. Für warmes Wasser und für die Heizung können Wärmepumpen eingesetzt werden. Alle diese Möglichkeiten gibt es heute. Sie sind kostengünstig und zuverlässig. Daher werden sie häufig auch gefördert. Zum Beispiel von der KfW.

Die Realität in Gebieten mit Neubauten sieht jedoch oft anders aus. Unverändert bauen sich Bewohnerinnen und Bewohner Heizungen mit Gas oder Öl ein. Strom kaufen sie bei Anbietern, die besonders günstig sind. Diese liefern jedoch oft ausschließlich Atomstrom. Somit entsteht immer mehr radioaktiver Abfall. Wir belasten junge Generationen mit der Entsorgung.

Vorschlag Nummer fünf mit anderen Worten: am Butterberg sind ausschließlich regenerative Energien erlaubt. Die Siedlung versorgt sich mit Solarstrom. Wärmepumpen und andere umweltfreundliche Technologien werden eingesetzt. Anschlüsse für Gas oder Heizungen mit Öl sind nicht erlaubt. Diese Vorgaben werden in Gesetzen oder Verordnungen festgeschrieben.

Vorschlag sechs: Der Butterberg wird eine Ökosiedlung

Noch einen Schritt weiter geht Vorschlag sechs. Man kann mehrere Vorschläge oben kombinieren. Somit wird der Butterbild eine vorbildliche Ökosiedlung. Baufirmen setzen ausschließlich baubiologische Materialen ein. Diese sind nachhaltig produziert. Eine Schilfkläranlage reinigt das Abwasser. Komposttoiletten sorgen für weniger Verbrauch von Wasser. Der autofreie Butterberg nutzt ausschließlich erneuerbare Energien.

Wohnungen und Häuser am Butterberg
Wohnungen und Häuser am Butterberg, Quelle siehe hier

Es wird möglichst wenig Boden versiegelt. Dadurch kann Regen im Boden versickern. Die Natur bleibt weitgehend erhalten. Im aktuellen Entwurf wurden dagegen sogar noch mehr Stellplätze vorgesehen. Damit würde die Versiegelung zunehmen.

Ist das alles ein Traum? Keineswegs. Es gibt bereits viele Ökosiedlungen in Deutschland. Sie funktionieren. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind glücklich. Zum Beispiel gleich in der Nähe des Butterbergs. Nämlich in Allermöhe. Auch in Jenfeld entstehen umweltfreundliche Häuser und Wohnungen.

Somit lautet Vorschlag Nummer sechs: Das Baurecht gibt vor, dass der Butterberg als Ökosiedlung bebaut wird.

Vorschlag sieben: Günstige Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen

Günstige Wohnungen sind in Hamburg schwer zu finden. Viele Menschen sind durch Corona stark betroffen. Sie haben weniger Geld als vorher. Oder im schlimmsten Fall sogar ihre Jobs verloren. Ebenso kann Corona bleibende gesundheitliche Schäden verursachen. Somit sind Menschen eingeschränkt. Sozialwohnungen werden daher dringend gebraucht. Der Butterberg eignet sich hierfür hervorragend.

Vorschlag sieben mit anderen Worten: Für den Butterberg schreibt die Politik Sozialwohnungen vor. Für Menschen mit wenig Geld. Mindestens vierzig Prozent der gebauten Wohnungen am Butterberg sind günstig zu mieten. Über mehrere Jahrzehnte. Bestimmte Menschen werden bei der Vergabe bevorzugt. Nämlich dann, wenn sie von Corona betroffen sind. Alternativ kann die Stadt Hamburg ihr Vorkaufsrecht beim Grundstükcksverkauf am Butterberg ausüben. Die erworbenen Grundstücke nutzt sie dann für Sozialwohnungen.

Vorschlag acht: Sichere Versorgung – Läden für Lebensmittel und Medikamente für mindestens dreißig Jahre

Die Versorgung der Menschen in Ochsenwerder ist wichtig. Egal ob Essen, Trinken, Medikamente oder Bargeld. Kurze Wege zum Einkaufen sind außerdem gut für die Umwelt. Eine Bebauung darf folglich nur genehmigt werden, wenn die Versorgung für mindestens dreißig Jahre sichergestellt ist. Es darf nicht passieren, dass Geschäfte am Butterberg gar nicht erst eröffnen. Oder bereits nach ein paar Jahren geschlossen werden. Dies ist also zu regeln. Zumal der Entwurf für den Butterberg unter dem Motto „Wohnen und Einkaufen am Butterberg“ die Möglichkeit zum Einkaufen besonders betont. Im November 2017 erklärte die CDU, dass der Butterberg erst bebaut werden darf, wenn ein Supermarkt für Lebensmittel angesiedelt ist.

Vor vielen Jahren interessierte sich tatsächlich eine Handelskette für den Butterberg. Ende 2015 legte sie jedoch nur eine völlig unverbindliche Absichtserklärung vor. Und wollte nicht öffentlich genannt werden.

Seit März 2020 bestimmt Corona das öffentliche Leben. Mit dramatischen Auswirkungen auf Unternehmen. Einige Unternehmen in Hamburg haben Anfang 2021 ihre Bauprojekte bereits begraben. Daher ist fraglich, ob Einzelhändler heute überhaupt noch neue Filialen am Butterberg eröffnen würden.

Ebenso ist fraglich, wieso überhaupt wertvolle Natur in Ochsenwerder für den Bau eines Supermarkts zerstört werden muss. Durch Corona stehen viele Gewerbeimmobilien leer. Außerdem kann in bestehenden Baugebieten nachverdichtet werden. Diese Alternativen sind unbedingt vorab zu prüfen. Hier sind Politik und Behörden gefragt.

Versorgungssicherheit am Butterberg – das sind die Regelungen

Vorschlag acht Teil eins zusammengefasst: Der Bebauung für den Butterberg wird nur genehmigt, wenn der Eigentümer des Grundstücks langfristige Verträge mit mindestens drei Geschäften vorweisen kann. Erstens ein Vollsortimenter für Lebensmittel zu fairen Preisen. Zweitens eine Apotheke. Und drittens eine Bank. Alle Anbieter verpflichten sich zu Öffnungszeiten von mindestens 52 Stunden pro Woche. Ausgenommen sind gesetzliche Feiertage.

Dabei kommt es auch auf die Größe und finanzielle Situation des Vertragspartners an. Seit Juni 2021 existiert die Firma Butterberg-Ochsenwerder OHG. Sie plant einen Nahversorger am Butterberg zu bauen und zu verwalten. Eigentümer der Butterberg-Ochsenwerder OHG ist neben einigen Privatpersonen wiederum eine andere Firma, nämlich die Butterberg GmbH & Co. KG. Letztere weist in ihrer Bilanz Ende 2019 Verluste aus. Es ist zu diesem Zeitpunkt kein Eigenkapital mehr vorhanden.

Und hier Teil zwei zu Vorschlag acht: Der Verkauf von Grundstücken oder Immobilien am Butterberg darf erst beginnen, wenn ein Supermarkt und die anderen Läden eröffnet sind. Die Verträge mit den Gewerbetreibenden laufen mindestens dreißig Jahre. Auch wenn ein Geschäft seinen Betrieb einstellt, muss die Versorgung weiterlaufen. Dann bekommt der Investor sechs Monate Zeit, Ersatz zu finden. Gelingt dies nicht, richtet er für die Anwohner von Ochsenwerder einen kostenlosen Busverkehr ein, der an Werktagen mindestens acht mal täglich verkehrt. Oder der Investor betreibt alternativ das Geschäft selbst weiter.

Gleichzeitig müssen alle Vertragspartner am Butterberg ausreichende finanzielle Mittel bzw. Bürgschaften vorweisen, so dass auch in Wirtschaftskrisen ein Fortbestand der Firmen für mindestens dreißig Jahre gesichert ist.

Nur so ist die Versorgung der Menschen am Butterberg und in Ochsenwerder sichergestellt. Gerade auch die Versorgung von Seniorinnen und Senioren.

Vorschlag neun: Wohnungen und Häuser werden nach sozialen Kriterien vergeben

Viele Menschen suchen Wohnungen. Doch diese wiederum zu finden ist nicht leicht. Oft ist es für bestimmte Gruppen fast unmöglich, Wohnungen oder Häuser zu kaufen. Gerade in den Zeiten nach Corona.

Was ist die Lösung? Ganz einfach. Käuferinnen und Käufer am Butterberg werden nach sozialen Kriterien ausgewählt. Zum Beispiel: Grad einer Schwerbehinderung, Anzahl Kinder, gesundheitliche Folgen von Corona, Unterhaltspflichten, pflegebedürftige Angehörige. Die Kriterien werden von der Politik festgelegt. Und vor Verabschiedung mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Damit die Kriterien möglichst gerecht und sozial sind.

Vorschlag Nummer neun für den Butterberg lautet somit: Die Politik verabschiedet einen Katalog von Kriterien. Diese entscheiden darüber, wer Wohnungen und Häuser am Butterberg kaufen darf. Der spätere Weiterverkauf der Immobilien ist dagegen ohne Kriterien möglich.

Vorschlag zehn: Verbraucherschutz in Corona-Zeiten

Corona führt zu Verzögerungen bei vielen Baustellen. Die Preise für Baumaterialen wie Holz oder Stahl steigen unaufhaltsam und verteuern sich im Vergleich zum Vorjahr massiv. Die Folge sind Insolvenzen von Handwerksfirmen und Bauunternehmen. Aber auch wenn der Bau fertig ist, gibt es enorme Risiken für Käuferinnen und Käufer. Beispielsweise wenn die Baufirma innerhalb der Garantiezeit Insolvenz anmeldet. Dann kann sie für Schäden nicht mehr aufkommen.

Somit ist eine Absicherung für Bauherren enorm wichtig. Zumal die Butterberg GmbH & Co. KG Ende 2019 über kein Eigenkapital mehr verfügte. Und das bevor Corona überhaupt begann. Das gleiche Bild zeigt sich bei anderen Projekten der handelnden Personen. Denn auch die veröffentlichte Bilanz der Haus Avenberg GmbH & Co.KG, die hinter einem anderen Bauprojekt in Ochsenwerder steht, weist zum 31. Dezember 2019 einen hohen fünfstelligen Verlust als „Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteil“ aus. Über die Finanzsituation dieser Firmen in der Corona-Zeit 2020 und 2021 gibt es keine öffentlich zugänglichen Informationen.

Vorschlag Nummer zehn lautet daher: Anders als am Avenberg darf der Investor Grundstücke oder Immobilien erst dann am Markt anbieten, wenn alle Einspruchsfristen abgelaufen sind. Baufirmen am Butterberg müssen Käuferinnen und Käufern zwei Versicherungen vorlegen. Erstens eine Baufertigstellungsversicherung. Zweitens eine Baugewährleistungsversicherung. Nur dann dürfen sie am Butterberg bauen. Beide Versicherungen werden übrigens von Verbraucherzentralen empfohlen. Dritten darf der Investor Wohnungen und Häuser nur mit einer Festpreisgarantie anbieten, die über Bankbürgschaften abgesichert ist.

Vorschlag elf: Bebauung wir nur genehmigt, wenn zusätzliche Arbeitsplätze entstehen

Das Problem ist bekannt. Politikerinnen und Politiker hoffen auf neue Arbeitsplätze. Und damit auf Einnahmen aus Steuern. Deshalb genehmigen sie neue Flächen für Gewerbe. Dies gilt auch für den Butterberg. Geplant sind ein Supermarkt, eine Apotheke und eine Bank. Darüber hinaus auch Pflegedienstleister für Seniorinnen und Senioren. Soweit so gut.

Doch häufig läuft es anders als gedacht. Nämlich wenn gar keine neuen Arbeitsplätze entstehen. Wenn sie folglich an anderer Stelle abgebaut werden. Beispielsweise weil eine Bank in der Nähe eine andere Filiale schließt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen ein Angebot, in die neue Filiale zu wechseln. In diesem Fall wird lediglich Natur zerstört für neue Flächen. Ohne dass unter dem Strich mehr Menschen Arbeit finden. Dies könnte auch in Ochsenwerder passieren. Von daher gilt es dieses Problem schon vorher zu vermeiden.

Vorschlag Nummer elf für den Butterberg: Geschäfte und Gewerbeflächen in Ochsenwerder werden nur genehmigt, wenn sich alle Firmen vertraglich verpflichten, im Umkreis von zwanzig Kilometern keine Filialen oder Standorte zu schließen. Sie verpflichten sich außerdem, nicht mehr als 40 Prozent ihres Personals an anderen Standorten abzubauen. Diese Regelungen gelten für die nächsten fünfzehn Jahre ab Erteilung der Baugenehmigung. So ist sichergestellt, dass unter dem Strich am Butterberg neue Arbeitsplätze entstehen. Und keine wertvolle Natur zerstört wird für Arbeitsplätze, die schlichtweg an anderer Stelle abgebaut werden.

Wohnungen und Häuser am Butterberg – das sind die nächsten Schritte

Zusammenfassend: Dies sind viele praxisnahe Vorschläge für Wohnungen und Häuser am Butterberg. Jeder Vorschlag hilft dabei, Natur und Klima zu erhalten. Und Menschen zu helfen. Egal ob sie viel Geld haben oder nicht. Vielleicht haben Sie weitere Ideen? Wir freuen uns über alle Vorschläge. Und ergänzen die Liste fortlaufend.

Sie sind Politikerin oder Politiker? Schreiben Sie uns, welchen Vorschlag Sie unterstützen. Es kann nur ein Vorschlag sein. Es können auch mehrere Vorschläge sein. Gleichzeitig kontaktieren wir ab sofort Parteien und Politiker. Und befragen Sie, welchen Vorschlag sie unterstützen. Die Antworten lesen Sie hier. Sobald sie bei uns eingegangen sind. Damit finden wir die besten Lösungen. Für Wohnungen und Häuser am Butterberg.

+++ Sie interessieren sich für ein Grundstück, ein Haus oder eine Wohnung in Ochsenwerder? Registrieren Sie sich hier und erhalten Sie alle Infos. +++

Finden Sie hier weitere Informationen zum Baugebiet Butterberg.