Butti – der kleine Storch am Ochsenwerder Butterberg

Unsere Geschichte spielt am Ochsenwerder Butterberg. Butti wohnt hier mit seiner Familie. Auch seine Freunde leben hier. Butti ist ein kleiner frecher Storch. Eine Geschichte für Kinder zwischen vier und acht Jahren. Und für alle Butterberg-Fans.

Die Sonne strahlte. Die Grashalme am Butterberg bewegten sich leicht im Wind. Es duftete nach Blumen. Schon beim Aufwachen freute sich Butti. Der kleine Storch. Mit einem roten Punkt auf seinem linken Flügel. Am Vortag hatte er sich verabredet. Mit seiner Freundin Klara. Sie wollten kurzum zusammen picknicken. In der wunderschönen Natur in Ochsenwerder. Obgleich etwas Regen angesagt war.

Ochsenwerder Butterberg
Ochsenwerder Butterberg, Quelle siehe hier

Picknick am Ochsenwerder Butterberg

„Guten Morgen Butti“ begrüßte ihm Klara an der Lichtung. Dort hatten sie sich nämlich verabredet. „Ich freue mich unglaublich auf unser Picknick“, antwortete Butti. Sie landeten an ihrem Lieblingsplatz. Dort hatten sie einen wunderbaren Blick über die Landschaft am Butterberg. In der Ferne entdeckten sie einige Windräder.

Gerade wollten die beiden Störche ihr Picknick beginnen. Doch auf einmal verdunkelte sich der Himmel. Klara erschrak fürchterlich. Sie kuschelte sich an Butti. „Hilfe, was ist das?“ fragte sie. „Wer hat die Sonne ausgeschaltet?“. Butti sah schließlich nach oben. Da entdeckte einen riesigen Bagger. Das Baufahrzeug kam näher und näher. „Oh nein, schnell weg hier“, rief Butti. Er zog Klara ebenfalls weg. Gerade noch rechtzeitig konnten sie dem Bagger ausweichen.

Der Bagger rollte weiter über den Butterberg. Seine großen Räder hinterließen folglich tiefe Furchen in der schönen Blumenwiese. „Er fährt genau auf die Wohnung von Oma zu“ rief Klara entsetzt. „Wir müssen sie retten!“ Butti sah Klara ernst an. Er war verzweifelt. Denn er wusste nicht, was sie tun sollten. Deshalb überlegte er. Da kam ihm eine Idee.

Ochsenwerder Butterberg
Ochsenwerder Butterberg: Bagger im Anmarsch? Quelle siehe hier

Was ist zu tun in Ochsenwerder?

„Komm mit“ rief Butti. Er hob kurzum ab und flog den Ochsenwerder Butterberg hinauf. Klara hatte im Folgenden Mühe hinterher zu kommen. Sie landeten auf einer Terrasse. Diese befand sich vor einem alten Haus. Moos und Pflanzen wuchsen dementsprechend auf den Platten aus Stein. „Wo sind wir hier?“ fragte Klara neugierig. „Bei meinem Freund Tobi“ erwiderte Butti. Tobi war schließlich acht Jahre alt. Er hatte Butti zuvor öfter gefüttert. Und sich mit ihm unterhalten.

Tobi kam durch die Tür und begrüßte die beiden. Butti hob aufgeregt seine Flügel hoch und runter. „Was ist los?“ wollte Tobi wissen. Da zeigte Butti mit dem Schnabel in Richtung des Baggers. „Oh“, sagte Tobi „Den habe ich noch gar nicht bemerkt“, sagte er. „Zerstört der Bagger Eurer zu Hause?“ Die Störche nickten. Klara war sehr erleichtert, dass Tobi verstanden hatte.

Tobi lief somit zu seinem Opa Peter. „Ich brauche dringend Deine Hilfe“ rief Tobi aufgeregt. Er erzählte ihm anschließend alles. Klara und Butti hielten sich im Hintergrund. „Wir müssen den Butterberg unbedingt retten“, fuhr Tobi fort. Sein Opa sah ihn nachdenklich an. „Weißt Du, Tobi, die Menschen haben viel Geld gespart, um sich Wohnungen und Häuser zu bauen“ erklärte er Tobi. „Es gibt große Probleme, wenn sie jetzt den Bau stoppen.“

Gibt es einen Ausweg für die Störche?

„Das verstehe ich nicht“ entgegnete Tobi. „Wenn die Menschen die Natur zerstören, helfen ihnen tolle Häuser auch nichts mehr“. In der Schule hatten sie über die Umwelt gesprochen. Durch immer mehr Häuser und Wohnungen wurde die Natur folglich mehr und mehr zerstört. Heiße Sommer, zu wenig Regen und Klimaerwärmung waren anschließend die Folge. Und Tiere wie Klara oder Butti verloren ihre Heimat. Dies war gerade in Ochsenwerder ein großes Thema. Denn in den letzten Jahren wurden immer mehr Flächen bebaut. „Ich brauche Deine Hilfe, Opa Peter“, wiederholte Tobi nochmal.

Sein Opa dachte nach. Dann hatte er eine Idee. „Wie wäre es, wenn wir mit den Firmen sprechen?“ fragte er. „Vielleicht können sie beim Bau dennoch auf die Umwelt und Tiere achten“. Tobi war sofort begeistert. „Es gibt ein Siegel für nachhaltiges Bauen.“ sagte er. Seine Lehrerin hatte davon erzählt. „Das Siegel ist sogar vom Bundesministerium offiziell anerkannt.“ ergänzte Tobi.

Die Lösung für den Ochsenwerder Butterberg

Gleich am nächsten Tag sprachen Tobi uns sein Opa Peter mit Politikern und der Baufirma. Sie erklärten inzwischen, warum es wichtig war, den Störchen zu helfen. Zuerst lehnte die Chefin der Baufirma den Vorschlag ab. „Zu teuer“ entgegnete sie. Doch Tobi fragte nochmal und nochmal. Und er zeigte ihr Fotos von Butti. Die Chefin dachte anschließend an ihre eigenen Kinder. Und wie sehr sie Störche liebten. „Okay, Du hast mich überzeugt“ sagte die Chefin schließlich. „Wir erfüllten die Vorgaben für das Siegel. Ich bespreche mit meinen Mitarbeitern wie es weiter geht.“

Tobi war überglücklich. Er konnte es überdies kaum erwarten, Klara und Butti die Neuigkeiten zu erzählen. Atemlos rannte er über den Butterberg und rief nach den Störchen. Sie landeten neben ihm. „Das ist großartig, Klara!“ rief Butti. „So hat Oma noch genug Platz für ihr Nest.“ Die beiden Störche freuten somit sich unendlich. „Lass uns bald wieder ein Picknick machen“, schlug Klara vor. „Und Tobi laden wir auch ein!“

Klara und Butti flogen danach in den Himmel über Ochsenwerder. Die Sonne ging gerade unter. Sie tauchte den Ochsenwerder Butterberg in wunderschönes Licht.

Ochsenwerder Butterberg
Ochsenwerder Butterberg

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